Die kuratorische, genre- und zielgruppenübergreifende Entwicklung des Programms BRIDGING the VALUES zum Thema:
Was ist der Wert von Kunst? Was verstehen die jeweiligen Marktteilnehmer darunter – und wie pflegen [lat. „curare“ = kuratieren] Kuratoren ihn?
Das von der Berliner Senatskanzlei in diesem Jahr geförderte zielgruppenübergreifende Programm BRIDGING the VALUES der Initiative DAS PRINZIP KUNST hat(te) zum Ziel, den Wert von Kunst zu erfragen, indem sich Sammler einerseits und Kunstschaffende andererseits aus ihren Erfahrungsräumen und Prinzipien heraus mitteilen.
DAS PRINZIP KUNST verfügt über eigene, öffentlich zugängliche Formate zur Begegnung, Konzepte für Recherchen und kuratorische Präsentationen, um die zeitgenössische Kunstforschung (sowohl Oeuvre- als auch Sammlungsforschung) kontinuierlich aus verschiedenen Perspektiven zu erweitern. Unsere unterschiedliche bisherige Praxis (Kurator vs. Dipl.-Künstler) mündet in zwei Annahmen:
I.) Der Wert von Kunstwerken besteht aus einem inneren (rezipierend selbstreferenziellen) und einem äußeren (sowohl merkantilen als auch diskursiven) Wert.
II.) Beide Werte werden durch Gespräche, Schriften, Reden, Dialoge bestätigt, verbunden und gefestigt (en. bridge = Brücke). Letzteres meint neben der kunsthistorischen/-kritischen Rezeption unbedingt auch eine (‚medial‘ unabhängige) individuelle Stärkung des Selbstbewusstseins bei Kunstinteressierten und -sammlern bzgl. der eigenen Meinung und Wertvorstellung in Abgrenzung zu sonstigen ‚Konsumprodukten‘.
Eine Zusammenarbeit von Jana M. Noritsch (Autorin, Kuratorin) und Matthias Moseke (Diplom-Künstler).
Im Abschlussbericht DAS PRINZIP KUNST BRIDGING VALUES finden Sie die Darstellung der Ergebnisse.
Das Programm wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. Vielen Dank!
The program is fortunately supported by the Senate Department for Culture and Europe.