DAS PRINZIP KUNST ist ein langfristig angelegtes, dialogisches Forschungs- und Gesprächsprojekt, das in unterschiedlichen Formaten mit Künstlerinnen, Künstlern, Kunsthistoriker:innen, Autor:innen, Ausstellungsmacher:innen und Sammler:innen der Frage nachgeht, welche Bedeutung das Schaffen, Vermitteln und Sammeln von Kunst im individuellen wie gesellschaftlichen Gefüge hat.
Im Mittelpunkt steht die bewahrende Dokumentation dessen, was den Gesprächspartner:innen in ihrem jeweiligen Jetzt prinzipiell wesentlich ist – und wie sich diese Wertsetzungen im Fluss der Zeit verändern. Der Ansatz verzichtet bewusst auf Exotisierung oder das Herstellen von Distanz: Es geht nicht um „andere Welten“, sondern um individuell erfahrene Standpunkte und Wahrheiten. Die Auswahl der Gesprächspartner gründet allein auf ihrer inneren Festigkeit, nicht auf soziologischen Distinktionskriterien oder auf marktreüssierenden Empfehlungen. Sämtliche Schubladen dürfen hier entgrenzt gedacht werden.
Kunst wird zugleich als regelgebunden und grenzenlos verstanden: ein legitimer Raum, in dem gesellschaftliche, existenzielle und utopische Fragen verhandelt werden können. Die Initiative DAS PRINZIP KUNST möchte diesen besonderen Status nicht nur exemplarisch sichtbar machen, sondern ihn durch die Stimmen über Kunst aus den jeweiligen Erfahrungs- und Wertehorizonten heraus als lebendigen Denk- und Gesprächsraum erfahrbar machen.
Weitere Informationen zu uns finden sich im Menüpunkt Initiative.
